Die Drohnen der Bundeswehr sind dem Winter in der Ukraine nicht gewachsen:

Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Bundeswehrkreise berichtet, sind die unbemannten Flieger vom Typ „Luna“ nur bis minus 19 Grad einsetzbar. Diese Temperaturen werden aber bei Flughöhen zwischen 3000 und 5000 Metern im kalten ukrainischen Winter deutlich unterboten.

Und nicht nur da. Denn wenn ich es richtig verstehe, reicht das nicht mal für einen milden deutschen Winter. m(

Die Neigung der Bahnsteige von S21 überschreitet mit 1,5 Prozent den Grenzwert um das Sechsfache. Ein Gutachten kommt nun unter der vernünftigen Annahme, dass Menschen auch mal Fehler machen, zu dem naheliegenden Schluss, dass da regelmäßig mit üblen Unfällen zu rechnen ist. Zum Vergleich:

Wegrollende Züge sind laut Gutachten aus Köln bekannt, wo die Gleise eine Neigung von „nur“ 0,68 Prozent haben. Zwischen 2009 und 2012 seien 13 Züge weggerollt, sechs Passagiere wurden dabei verletzt.

Auch in Sachen Irak-Krieg war ich etwas ungerecht. Alles gut. Natürlich haben die USA die Chemiewaffen im Irak gefunden. Es liegt halt nur in ihrer bescheidenen Natur, dass sie damit nicht groß rumgeprahlt haben:

Laut dem Bericht der «New York Times» hielt die amerikanische Regierung den Fund chemischer Waffen nicht nur vor der Öffentlichkeit geheim, sondern liess auch jene militärischen Einheiten im Dunkeln, die mit deren Zerstörung beauftragt waren. Dies habe zur Folge gehabt, dass Soldaten nicht wussten, womit sie es zu tun hatten, daher den Kampfstoffen ausgesetzt waren und nicht die richtige medizinische Behandlung erhielten.

Na also, soll noch mal einer sagen, in der EU würden Posten nicht nach Qualifikation vergeben. Der designierte Kommissar für Digitales zum Beispiel:

“Ich bin jeden Tag online. Manchmal schreibe ich mir über mein iPhone selbst Termine in den Kalender und bInternet-ehalte so immer die Übersicht. Wenn ich auf der Suche nach Informationen bin, schaue ich im Netz nach”, sagte Oettinger der “Passauer Neuen Presse”. Das Internet könne eine “enorme Erleichterung sein”.

Offenbar muss ich mein trauriges Bild von Politikern doch noch mal überdenken. Erst kürzlich musste ich ja lernen, dass wider allem Anschein Kohl doch ein bemerkenswert scharfsinniger Beobachter war.

Vattenfall verklagt Deutschland wegen des Atomausstiegs auf 4,7 Milliarden Euro:

Vattenfall hat die Bundesregierung vor einem nichtöffentlichen internationalen Schiedsgericht für Investitionsstreitigkeiten (ICSID) in Washington verklagt, das zur Weltbank gehört.

[...] Als schwedischer Konzern kann sich Vattenfall auf die Investitionsschutzregeln des internationalen Energiecharta-Vertrags (ECT) berufen.

Ihr seht, alles völlig unbegründete und “diffuse Ängste” vor TTIP.

Pornographie im Internet ist bekanntermaßen ein Riesenmarkt: 12% aller Webseiten, 8% der E-Mails, 35% der Downloads und 25% aller Suchanfragen sollen sich um Pornographie drehen. Trotzdem wird der Markt von den großen Suchmaschinen wohl aus Imagegründen eher stiefmütterlich behandelt. Also entwickeln zwei ehemalige Google-Mitarbeiter jetzt eine eigene Suchmaschine für Erwachsenenunterhaltung. Sollte das ein Erfolg werden, bin ich ja mal auf die Reaktion von Google und Bing gespannt.

Wunderbare Erkenntnisse aus der Welt der Tiere: In Japan hat ein Zoo nach vier Jahren gemerkt, dass sich zwei männliche Hyänen nicht ohne fremde Hilfe vermehren. Und einem australischen Probanden verdanken wir die Erkenntnis, dass auch Tiere auf Alkohol zu Aggression und Selbstüberschätzung neigen. Hier hat sich ein Wildschwein nach dem Genuss von 18 Bier mit einer Kuh anelegt.