Ein scheidender Mitarbeiter von Twitter hat an seinem letzten Arbeitstag den Account von Trump gelöscht. Endlich tun mal jemand was gegen die ganzen Hasskommentare im Netz. smile Auch wenn das Glück nur 11 Minuten währte.

Und obwohl das normalerweise einer weiteren Bewerbung weniger zuträglich sein dürfte, sollte der Mann das vielleicht doch in seinen Lebenslauf schreiben. Ganz im Gegensatz zu dem Typen, der einem einzelnen Kundendienstmitarbeiter überhaupt das Recht zum Löschen eines Accounts eingeräumt hat.

Irgendwo über 20 habe ich aufgehört zu zählen, wie viele IPs hier gestern wegen wiederholter Zugriffsversuche mit falschen Credentials gesperrt wurden. Spannend ist, dass die Versuche nicht auf den üblicherweise vielversprechenderen „admin“-Account zielten, sondern mit einem Nutzername versucht wurden, den ich zwar andernorts im Netz nutze, der hier aber nirgends erwähnt ist.

Da ich für normale Webdienste etc. dann auch eine entsprechende Freemail-Adresse angebe, kann es sich bei der Quelle nur um ein „seriöses“ Unternehmen handeln, das meine Daten ohnehin hat und einen abweichenden Nutzername für das Support-Forum oder sowas erlaubt. Denn nur in solchen Datenbanken ist firma@svenbuechler.de mit dem betreffenden Nutzernamen verknüpft.

Wer da nicht auf meine Daten aufgepasst hat, werde ich wohl nicht erfahren. Die Sache zeigt aber, wie wichtig es ist, überall unterschiedliche Passwörter zu verwenden. Denn vielleicht ist das ja auch nicht mehr geheim.

Was die neuen ICE-Namen zu bedeuten haben.

Im Zug Karl Marx wird man statt der gewohnten ersten und zweiten die Proletarier- und die Kapitalistenklasse finden. Da der Lokführer zu ersterer gehört, kann es vorkommen, dass er sich auf halber Strecke der Entfremdung seiner Arbeit bewusst wird und diese hinwirft oder gar zur Oktoberrevolution in die Waggons der Bourgeoisie stürmt. Auf jeden Fall wird Karl Marx bei jedem Arbeitskampf als erstes bestreikt.

Danke Andreas, YMMD! bigsmile

Nix im Fernsehen? Dann empfehle ich die 1956er-Verfilmung von Orwells „1984“. Die neuere mit John Hurt habe ich für einen direkten Vergleich nicht mehr präsent genug, aber spontan gefällt mir diese hier sogar besser. Edmond O’Brien überzeugt mich als Winston Smith auf ganzer Linie und auch Schwarzweiß tut der Dystopie sehr gut. (Kann natürlich auch einfach daran liegen, dass ich Schwarzweißfilme generell gerne mag und mich immer freue, Donald Pleasence zu sehen.) 

Wieder was gelernt: Der Iran ist Weltspitze bei Geschlechtsumwandlungen. Das ist natürlich nicht der traditionell liberalen Politik des Landes geschuldet, sondern vielmehr dem Kampf gegen Homosexualität. Denn während hierfür im Iran drakonische Strafen bis hin zur Hinrichtung drohen, sind Geschlechtsumwandlungen legal und werden sogar staatlich gefördert. Im Ergebnis lassen sich viele umoperieren, um offen mit dem von ihnen geliebten Geschlecht zusammenleben zu können. Gruselig.

Iran has between 15,000 and 20,000 transsexuals, according to official statistics, although unofficial estimates put the figure at up to 150,000. Iran carries out more gender change operations than any other country in the world besides Thailand.

Die CIA hat nicht nur die Medien, sondern auch den Kunstbetrieb unterwandert. Zumindest im Kalten Krieg – heute ist das natürlich alles ganz anders. Bestimmt. wink

Die „Kunstförderung“ fand auf verschiedenen Ebenen statt:

Jackson Pollock habe zwar, so Anselm Franke, nie Gelder von der CIA erhalten, aber die Durchsetzung eines Jackson Pollock wurde vom amerikanischen Geheimdienst über Schein-Stiftungen gefördert, die dann etwa den CCF förderten oder, wie das Museum of Modern Art, Austellungen auf Tour schickten. Gar nicht im Verborgenen habe das State Departement damals auch die Beiträge von Künstlern zu den großen Biennalen oder documenten direkt finanziert.

(Danke, Uschi)

Trump hat auf den letzten Drücker doch noch ein paar JFK-Akten unter Verschluss gehalten. Nationale Sicherheit und so. Das kommt davon, wenn man nicht von Anfang an vernünftige Sperrfristen festlegt.

Bei der Gelegenheit habe ich mal bei Youtube rumgeguckt und beruhigt festgestellt, dass wir die Akten eigentlich gar nicht mehr brauchen, weil der Fall ja längst gelöst ist. Sehr behauptungsstark aber leider nachweisarm erklärt das verlinkte Video nicht nur, dass es acht Attentäter gab, wir erfahren auch den Namen des Todesschützen und dass sich die Aktion ein paar alte, weiße und mitunter sehr bekannte Männer damals 25 Mio. Dollar haben kosten lassen.

Interessant ist aber eine Szene von der Ankunft Kennedys am Flughafen. Man sieht Secret-Service-Mann Henry J. Rybka, der vermutlich seinen gewohnten Platz auf der Limousine des Präsidenten einnehmen will und unter sichtlichem Unverständnis zurück gerufen wird.

Screenshot von „JFK TRUTH – The Mob CIA and the 8 paid ASSASINS“

Viele Probleme der offiziellen Verschwörungstheorie fasst Markus Kompa in einem fiktivem Plädoyer für Oswald zusammen. Und die kürzlich veröffentlichten Dokumente finden sich hier.