Christie’s hat einen da Vinci für 450 Millionen Dollar versteigert. Ursprünglich wurde mit einem Preis von 100 Millionen Dollar gerechnet – dann wurde es das derzeit teuerste verkaufte Kunstwerk der Welt. Denn es werden ja nicht alle gehandelt. Die Mona Lisa war laut Guiness-Buch der Rekorde 1999 das am höchsten versicherte Gemälde der Welt. Den Schätzpreis von 1962 hochgerechnet wären das heute 793 Millionen Dollar.

Deutschland schließt als erstes europäisches Land seine Fingerabdruck-Datenbank an das gemeinsame Schengener Informationssystem SIS II an. Hurra – endlich mal wieder Klassenbester! Mag jemand tippen, wie lange es dauert, bis da auch die biometrischen Daten unserer neuen Pässe landen?

Offenbart hat das BKA-Chef Münch, der im Rahmen einer Tagung auch gleich noch folgendes erschütternde Bild von der aktuellen Situation in Deutschland gezeichnet hat:

Wer beim BKA Verbrechensmuster erkannt habe und Daten aus den Bundesländern zusammenführen möchte, müsse zunächst eine Errichtungsanordnung beantragen. „Dann fordern wir die Daten aus den Ländern an. Die Länder versenden ihre Daten auf unterschiedlichen Wegen, beispielsweise per Excel-Tabelle oder im Outlook-Format.“ Das BKA habe keine Befugnis, die Länderpolizeien zu einem einheitlichen Datenaustauschformat zu verpflichten.

Und dann war da noch der Typ, der seine Eltern verklagt, weil er nicht mit der Bürde leben kann, als privilegierter Weißer geboren worden zu sein. Und ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. facepalm

“My client did not choose to live this kind of life. Why would he have to carry the burden of hundreds of years of slavery and racism all because his parents had the selfish desire to bring another white child into this world,” he told the judge.

Die medizinische Lösung des Problems („dark black“) kostet übrigens 20.000 $. Und der junge Mann möchte sich anschließend Jamal Freemann nennen. Frage an Facebook-Nutzer: gerüchteweise kann man bei euch ja ein paar Dutzend verschiedene Geschlechter wählen, wie ist denn das ….

Ein Forschungsprojekt möchte eine „Bestandsaufnahme des Gender-Sumpfes“ an deutschen Unis vornehmen.

Unser Ziel ist es, eine komplette Bestandsaufnahme für alle 82 deutschen Universitäten vorzunehmen, und den Grad der Infiltration mit Genderismus zu bestimmen, um am Ende ein Universitätsranking für alle deutschen Universitäten erstellen zu können, das die Qualität ihrer Lehre als Funktion des Ausmaßes der Infiltration mit Genderismus darstellt. Leser, die uns regelmäßig lesen, kennen unsere Argumente gegen Genderismus und wissen, warum Genderismus sich nicht als Wissenschaft qualifiziert.

Für Leser, die das nicht wissen, werden die Gründe dort auch noch einmal zusammengefasst. Und ein Spendenkonto genannt. Denn 50.000 Euro sind für die Untersuchung veranschlagt, die

mit Sicherheit weder vom BMBF noch vom BMFSFJ oder der DFG oder einer der einschlägigen Stiftungen, die ihr Geld für sozialwissenschaftliche Forschung ausgeben, […] gefördert wird.

Airbus hat den größten Auftrag der Firmengeschichte an Land gezogen und wird 430 Maschinen für einen US-Investor bauen.

Einen entsprechenden Vorvertrag unterzeichneten beide Unternehmen auf der Luftfahrtmesse „Dubai Air Show“. Laut Preisliste hat das Geschäft einen Wert von 49,5 Milliarden US-Dollar (42,2 Milliarden Euro), bei Aufträgen dieser Art sind jedoch hohe Preisnachlässe üblich.

Die Jets sollen bei Indigo Partners‘ Billigfluglinien Frontier Airlines (USA), JetSmart (Chile), Volaris (Mexiko) und Wizz Air (Ungarn) zum Einsatz kommen.

Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt hatte 2016 ein Volumen von rund 317 Milliarden Euro. 

Eine spannende Reise in die Welt des Geschmacks. Wer seinem vertraut, sollte das unbedingt lesen – ist aber auch sonst sehr unterhaltsam und lehrreich, und es werden einige Selbstversuche beschrieben (die ich mangels benötigter Utensilien aber nicht durchgeführt habe).

Interessant finde ich zum Beispiel den Einfluss des Umgebungslichts:

Blaue Lichtquellen kommt in der Natur nicht vor. Es lässt sich evolutionspsychologisch spekulieren, dass eine blauleuchtende Umgebung den älteren Hirnarealen suspekt vorkommt und sie ihren Eigentümer mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhöhter Vorsicht mahnen. Da schmecken dann auch Süßigkeiten sauer oder bitter – als Warnsignal: Iss hier besser nichts! Diese Deutung passt zu aktuellen Ergebnissen, dass uns blaustichiges Licht von Smartphones und Tablets beim Lesen im Bett am Einschlafen hindert. Unserem Hirn ist Schlaf unter solchen Bedingungen vielleicht einfach zu gefährlich.

Habt ihr schon mal von der Tanganjika-Lachepidemie gehört? Es begab sich 1962, dass in einer Mädchenschule im heutigen Tansania drei Schülerinnen einen Lachanfall bekamen. Binnen kurzer Zeit waren mehr als die Hälfte der Schülerinnen betroffen, und die Schule musste geschlossen werden. Aber das war erst der Anfang. Denn die aus dem Internat nach Hause geschickten Mädchen steckten in ihren Heimatorten weitere Schüler an, weswegen noch weitere Schulen zeitweise geschlossen wurden. Insgesamt waren etwa 1.000 Menschen – vorwiegend Mädchen und junge Frauen – betroffen. Und die Lachanfälle dauerten bis zu zwei Jahre!

Christian F. Hempelmann, der die Vorgänge von 1962 im Jahr 2002 untersuchte, nennt als eine mögliche Ursache für die Mass Psychogenic Illness (MPI) den Stress der Schüler, den diese durch die Erwartungen ihrer Lehrer und Eltern ihnen gegenüber angesichts der gerade erst vollzogenen Unabhängigkeit Tanganjikas erlebten.

Eine weitere gut belegte Massenhysterie ereignete sich März/April 1983 im Westjordanland, wo in mehreren Wellen 949 Menschen Vergiftungssymptome zeigten, für die kein Auslöser gefunden werden konnte und die bei Untersuchungen auch nicht nachgewiesen werden konnten. Opfer der Arjenyattah-Epidemie waren größtenteils Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren. Die Verbreitung wird vor allem auf die Berichterstattung in den Massenmedien zurückgeführt.

Ein scheidender Mitarbeiter von Twitter hat an seinem letzten Arbeitstag den Account von Trump gelöscht. Endlich tun mal jemand was gegen die ganzen Hasskommentare im Netz. smile Auch wenn das Glück nur 11 Minuten währte.

Und obwohl das normalerweise einer weiteren Bewerbung weniger zuträglich sein dürfte, sollte der Mann das vielleicht doch in seinen Lebenslauf schreiben. Ganz im Gegensatz zu dem Typen, der einem einzelnen Kundendienstmitarbeiter überhaupt das Recht zum Löschen eines Accounts eingeräumt hat.

Irgendwo über 20 habe ich aufgehört zu zählen, wie viele IPs hier gestern wegen wiederholter Zugriffsversuche mit falschen Credentials gesperrt wurden. Spannend ist, dass die Versuche nicht auf den üblicherweise vielversprechenderen „admin“-Account zielten, sondern mit einem Nutzername versucht wurden, den ich zwar andernorts im Netz nutze, der hier aber nirgends erwähnt ist.

Da ich für normale Webdienste etc. dann auch eine entsprechende Freemail-Adresse angebe, kann es sich bei der Quelle nur um ein „seriöses“ Unternehmen handeln, das meine Daten ohnehin hat und einen abweichenden Nutzername für das Support-Forum oder sowas erlaubt. Denn nur in solchen Datenbanken ist firma@svenbuechler.de mit dem betreffenden Nutzernamen verknüpft.

Wer da nicht auf meine Daten aufgepasst hat, werde ich wohl nicht erfahren. Die Sache zeigt aber, wie wichtig es ist, überall unterschiedliche Passwörter zu verwenden. Denn vielleicht ist das ja auch nicht mehr geheim.

Was die neuen ICE-Namen zu bedeuten haben.

Im Zug Karl Marx wird man statt der gewohnten ersten und zweiten die Proletarier- und die Kapitalistenklasse finden. Da der Lokführer zu ersterer gehört, kann es vorkommen, dass er sich auf halber Strecke der Entfremdung seiner Arbeit bewusst wird und diese hinwirft oder gar zur Oktoberrevolution in die Waggons der Bourgeoisie stürmt. Auf jeden Fall wird Karl Marx bei jedem Arbeitskampf als erstes bestreikt.

Danke Andreas, YMMD! bigsmile

Nix im Fernsehen? Dann empfehle ich die 1956er-Verfilmung von Orwells „1984“. Die neuere mit John Hurt habe ich für einen direkten Vergleich nicht mehr präsent genug, aber spontan gefällt mir diese hier sogar besser. Edmond O’Brien überzeugt mich als Winston Smith auf ganzer Linie und auch Schwarzweiß tut der Dystopie sehr gut. (Kann natürlich auch einfach daran liegen, dass ich Schwarzweißfilme generell gerne mag und mich immer freue, Donald Pleasence zu sehen.) 

Wieder was gelernt: Der Iran ist Weltspitze bei Geschlechtsumwandlungen. Das ist natürlich nicht der traditionell liberalen Politik des Landes geschuldet, sondern vielmehr dem Kampf gegen Homosexualität. Denn während hierfür im Iran drakonische Strafen bis hin zur Hinrichtung drohen, sind Geschlechtsumwandlungen legal und werden sogar staatlich gefördert. Im Ergebnis lassen sich viele umoperieren, um offen mit dem von ihnen geliebten Geschlecht zusammenleben zu können. Gruselig.

Iran has between 15,000 and 20,000 transsexuals, according to official statistics, although unofficial estimates put the figure at up to 150,000. Iran carries out more gender change operations than any other country in the world besides Thailand.