Apropos Energie: Das US-Militär verbraucht täglich soviel Erdöl wie Schweden. Das habe ich heute in einer Doku gelernt, und das scheint hinzukommen. In einer offiziellen Erklärung von 2010 ist von etwa 300.000 Barrel pro Tag die Rede, was wir also als absolute Untergrenze annehmen können. Im internationalen Vergleich liegt Schweden mit einem Verbrauch von 354.000 Barrel pro Tag auf Platz 36, und auch knapp 180 Millionen Pakistanis verbrauchen nur 377.000 Barrel täglich.

Wie viele Schafi’iten haben wir eigentlich in Deutschland? Das ist nämlich eine islamische Glaubensgemeinschaft, die sowohl Jungen als auch Mädchen genitalverstümmeln lässt. Und da freue ich mich doch jetzt schon auf den Prozess vor dem BVerfG, wenn so ein schafi’itisches Paar mal ungleichgeschlechtliche Zwillinge bekommt:

Trotz vollständig gleicher Motivation der schafi’itischen Eltern, Erfüllung einer religiösen Pflicht, sagt das heutige einfache Recht: Die Penisvorhaut dürft ihr beschneiden, die Klitorisvorhaut nicht. Für diese Ungleichbehandlung gibt es keinen Sachgrund.

Kurze Service-Durchsage für die spammende Zunft: Ihr könnt die Adresse gewinn@svenbuechler.de jetzt verbrennen! Mails an diese Adresse landen ab sofort ausnahmslos und direkt im Papierkorb. Die habe ich vor einigen Jahren bei einer Handvoll Gewinnspielen angegeben, und irgendwie muss sie dann einem der durchweg seriösen Unternehmen abhanden gekommen sein. Denn dass die über intime Videos meiner Nachbarin verfügen, glaube ich nicht so recht.

Natürlich würde ich die betroffene Quelle gerne über das augenscheinliche Sicherheitsleck in ihrem System informieren, doch leider weiß ich nicht mehr, wo ich die Adresse verwendet habe. Deswegen gibt’s ab jetzt nur noch musterfirma@svenbuechler.de bei solchen Gelegenheiten. wink

Mir war ja bewusst, dass Homo sapiens ein großartiger Langstreckenläufer ist, aber das überrascht mich dann doch: Auf lange Distanz können Menschen sogar Pferde schlagen. Zumindest bei Hitze und anstrengendem Gelände, denn neben einer entsprechenden Anatomie gehört auch das fehlende Fell zum Geheimnis unseres Langstreckenlaufs – wir überhitzen einfach nicht so schnell. Und so konnten unsere Vorfahren an heißen Tagen die Antilopen jagen, bis diese fast von selbst dem Hitzschlag anheim gefallen sind.

Dass wir mehrheitlich überwacht werden wollen, habe ich jetzt verstanden und bin bekehrt. Was ich nicht verstehe ist, warum wir so wenig dafür tun? Denn mit ein bisschen Merkel wählen ist es da ja leider nicht getan, auch wenn es ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. Wer sagt uns denn, dass uns von der anderen Seite wirklich die angemessene Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird und unsere Daten nicht nur in großen Datenbanken versauern? Nein – wenn wir die Vorzüge des Überwachungsstaates voll auskosten wollen, dürfen wir uns nicht auf den elektronischen Zufall verlassen, sondern müssen uns aktiv anbieten. Ein guter Anfang wäre:

Verschlüsseln, verschlüsseln, verschlüsseln

Je mehr Krypto, desto besser! Klingt zunächst paradox, aber keine Sorge: die Verschlüsselung selbst ist für die Geheimdienste kein Problem mehr, und uns geht es ja darum, sicher ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Also E-Mails, Festplatten, Cloud-Speicher, Instant Messenger – alles wird verschlüsselt.

Besuch kritischer Seiten

Auch hier gilt: keine Panik! Ob eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Seite stattgefunden hat, kann Big Brother noch nicht herausfinden. Wichtig ist nur der regelmäßige Besuch. Um ganz sicher zu gehen, kann es aber auch nicht schaden, wenn wir mal länger bei einem Artikel verweilen.

Datensparsamkeit

Natürlich ist es verlockend, Hinz und Kunz unsere Daten zu überlassen, um uns ein ebenso angenehmes wie trügerisches Gefühl der Grundüberwachung zu verschaffen. Aber das ist es ja nicht, was wir wollen. Wer versichert uns denn, dass die Daten wirklich an interessierter Stelle landen, und wie heben wir uns da von der Masse ab? Wer die dicken Fische auf sich aufmerksam machen will, meidet also Rabattkarten ebenso wie Soziale Netzwerke.

Teilnahme an Demonstrationen und anderen politischen Veranstaltungen

Das wichtigste zuletzt und zugegebenermaßen mit körperlicher Anstrengung verbunden. Aber genau deswegen wohl auch der effektivste Weg, auf dem Radar diverser Dienste und Behörden zu landen: das macht halt nicht jeder. Da aber die Pro-Fraktion in dieser Hinsicht bisher leider noch weniger auf Beine gestellt hat, als die paranoiden Überwachungskritiker, ist es zunächst einfacher, bei letzteren mitzumachen. Ihr Erfolg steht ohnehin nicht zu befürchten, und uns ist es doch letztlich egal, warum wir überwacht werden, oder?

In Finnland sind viele Bußgelder wegen überhöhter Geschwindigkeit an das Einkommen des Rasers gekoppelt. Und so kommt beim Ticket für einen Nokia-Chef schon mal ein Deckel von 116.000 Euro zusammen. Der ist mit 75 km/h in einer 50er-Zone geblitzt worden.

Die Geschichte ist zwar ewig alt, aber da es im Netz Tools zur Berechnung der Strafe gibt, ist die Gesetzeslage wohl noch aktuell.

Kinder, wie die Zeit vergeht! Da suche ich nach einem Video zur Erheiterung und Erbauung in diesen trüben Zeiten – und was stelle ich fest? Ich habe nur knapp den 5. Geburtstag meines kleinen Notizblogs verpennt. Das eingebettete Video tut zwar nicht mehr, aber da das Internet bekanntlich nichts vergisst, hole ich den Imperator doch einfach noch mal nach vorne. bigsmile