Ein Dresdner Start-up produziert Treibstoff aus Kohlendioxid. Dabei werden die CO2-Moleküle unter Einsatz von Stromenergie aufgespaltet und dann zu neuen Kohlenwasserstoffketten zusammengesetzt. Der Wirkungsgrad beträgt immerhin 70%, und ein Liter Diesel ließe sich so für 1,20 Euro herstellen.

Der Vorteil des Verfahrens liegt in seiner Vielseitigkeit. So kann die SOEC den Wasserstoff bei Bedarf wieder zurück in Strom verwandeln. Damit stünde ein Pufferspeicher für Wind- und Sonnenstrom zur Verfügung. Außerdem lässt sich aus Synthesegas weit mehr machen als nur Treibstoff – zum Beispiel Grundstoffe für die chemische Industrie.

Hinweis für Kreative: Wer gerne mal ein graues „Multifunktionsgehäuse“ der Telekom aufhübschen will, kann das tatsächlich tun. Dafür muss man eine Mail mit Skizze schicken und dann auf Prüfung und Freigabe warten – klingt zumindest im PDF-Flyer ganz einfach.

Die Motive dürfen keine kommerzielle Werbung enthalten. Zudem dürfen die Gehäuse nur mit ethisch sowie politisch und religiös neutralen Darstellungen gestaltet werden.

Windows 10 spioniert seine Nutzer und deren Kinder aus, genehmigt sich großzügige Nutzungsrechte an deren Daten und telefoniert nach Hause, wenn man im Startmenü sucht. Und das dann auch noch unverschlüsselt. In einer besseren Welt würde sich so was kein Mensch freiwillig installieren. In unserer hingegen wird es sich wohl nicht merklich auf den Marktanteil auswirken. Was installieren die eigentlich am Wochenende im Bundestag?

Der Weltflüchtige von Eugen Roth:

Ein Mensch verkündet, gramzerrissen:
Nichts woll‘ er von der Welt mehr wissen.
Doch rasch  erliegt er altem Zwang:
„Wo bleibt die Zeitung heut so lang?!“

Zeit, mal wieder den Feedreader zu sichten… wink