Wollte er das Ministerium vor der Wahl noch abschaffen, so hat unser Entwicklungshilfeminister nun offenbar seinen Frieden mit dem Amt gemacht. Immerhin kommt man in viele aufregende Länder und kann auf dem Markt das ein oder andere Schnäppchen machen.

Nur wie bekommt 30 kg beste afghanische Auslegeware nach Hause, wenn man mit dem Linienflieger unterwegs ist und das Übergepäck richtig teuer wird? Ganz klar, Niebel lässt seinen Luxusteppich auf Staatskosten nach Deutschland einfliegen. Konkret mit der Maschine des BND-Präsidenten.

Viel schlimmer als die kostenlose „Amtshilfe“ und die umgangene Verzollung finde ich allerdings die eklatanten Sicherheitsmängel am Flughafen:

Die Übergabe dauerte nur wenige Minuten: Rasch lud der Fahrer die Kabuler Fracht für seinen Chef Dirk Niebel ein. Ohne lästige Kontrolle vom Zoll oder der Bundespolizei rauschte der Dienstwagen umgehend los in Richtung Innenstadt.

Da werden dem Terror doch Tür und Tor geöffnet.

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