Die Isländer haben sich selbst eine neue Verfassung geschrieben. Und der Text ist wohl ganz gut gelungen:

Der enthält nach Ansicht der Venedig-Kommission des Europarates ein paar Unstimmigkeiten, wird insgesamt aber von führenden Verfassungsrechtlern gelobt. Er gibt dem Parlament mehr Macht, stärkt Menschen- und Bürgerrechte – etwa die Informationsfreiheit -, ermöglicht mehr direkte demokratische Teilhabe und trägt einem großen Wunsch der Isländer Rechnung: ihre natürlichen Ressourcen zu schützen.

Die Isländer selbst haben in einem Referendum bereits dafür gestimmt, jetzt muss die Verfassung aber noch durch zwei Parlamente – und da wird es natürlich schwierig. Hatten wir nicht eigentlich auch noch eine Verfassung gut?

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