In der letzten Woche wurden die Wohn- und Redaktionsräume einer Journalistin durchsucht, der ihre Kinder zum Scherz die Ehrendoktorwürde einer klammen US-Kirche gekauft hatten. Darüber hat sie dann in ihrem Blog  berichtet, und sich somit auch gleich die Möglichkeit zum Missbrauch ihres Titels „Dr. h.c. of Ministry MDLC Institute (USA)“ weitgehend selbst genommen.

Nun beruhigt die zuständige Staatsanwaltschaft souverän die Kritiker, die hier mal wieder eine Unverhältnismäßigkeit befürchten: Die Hausdurchsuchungen dienen „auch der Entlastung der Verdächtigen“. Na dann ist ja alles gut, oder? Und es ist auch ein richtig gutes Gefühl zu wissen, wie intensiv in Deutschland offenbar nach entlastenden Beweisen gesucht wird.

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