Im Schweizer Wallis gibt es Ringkuhkämpfe. Und natürlich ist Kampfkuh Cobra, die diesjährige Gewinnerin, keine gewöhnliche Kuh:

Cobra bleibt immer ruhig, sie schreit nicht. Lässt sich nicht provozieren. Im Kampf ist sie immer fair, kommt von vorne, statt der anderen in die Seite zu springen. Cobra hat einen guten Charakter.

Und so sieht das dann aus. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Eigentlich finde ich solche Schaukämpfe mit Tieren extrem uncool, andererseits entspricht es in diesem Fall wohl dem natürlichen Verhalten der Kühe und es gibt in der Regel keine Verletzten. Bei dieser speziellen Rasse, dem Eringer, kämpfen nämlich auch die weiblichen Tiere leidenschaftlich um die Rangordnung in der Herde, und die Menschen müssen den Kühen eigentlich nur noch Nummern aufmalen, Punkte notieren und dafür sorgen, dass immer nur zwei Kühe gegeneinander antreten. Ansonsten geht es im Sommer auf der Alp dann auch so zur Sache.

2 Gedanken zu “Im Schweizer Wallis gibt es Ringkuhkämpfe. Und …

  1. „Eigentlich finde ich solche Schaukämpfe mit Tieren extrem uncool, andererseits entspricht es in diesem Fall wohl dem natürlichen Verhalten der Kühe und es gibt in der Regel keine Verletzten.“

    Das hätte ich nicht treffender formulieren können. Ist schon spannend zu sehen, wie diese Lokomotiven aufeinander los gehen und auf jeden Fall wesentlich besser anzugucken als die ekligen Mensch-vs-Stier-Kämpfe. Letztere sind eher Hinrichtung als Kampf :(

    • Hihi, Lokomotiven trifft es gut. Und die Schweizer „Cowboys“ stellen sich ihnen dann auch noch in Weg, wenn die meinen, die Rangordnung schon mal vor der Zeit klarstellen zu müssen. Keine lassoschwingenden Weicheier auf Pferden. ;)

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