Das Konzept eines Gewehrs mit krummem Lauf zum Schießen um die Ecke kannte ich bisher nur aus einem alten WK2-Agentenschinken und habe das für eine alberne Hollywood-Idee gehalten. Nun lerne ich, die Nazis haben tatsächlich einen Krummlauf für ein Sturmgewehr gebaut – mit den zu erwartenden Problemen:

Durch die Krümmung im Lauf wurden die abgefeuerten Projektile starker Reibung ausgesetzt und erhitzten sich so stark, dass sie letztlich beim Austritt zerplatzten. So entsprach die Ladung effektiv einer Schrotladung, was im nahen Feuerkampf kein Nachteil war. Der Verschleiß dieser Läufe war hoch.

Heutzutage lässt sich so eine Waffe natürlich mit Kamera und Monitor bauen, ohne wirklich den Lauf krümmen zu müssen.

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