Kaum habe ich mich mit dem Gedanken abgefunden, dass das mit dem Zocken unter Linux bei mir nichts mehr wird, entdecke ich Kerbal Space Program – und damit vermutlich einige Jahre erstklassige Unterhaltung.

KSP ist eine Raumfahrt-Simulation, die in einem fiktiven Sonnensystem spielt, dessen physikalische Eigenschaften aber mit Planeten aus unserem übereinstimmen. Und die sind wichtig! Wie viel Schub brauche ich, um der Anziehung eines Himmelskörpers zu entkommen? Und wie bekomme ich den, ohne dass es mir die Rakete zerreisst? Auf welchem Orbit gelange ich am besten zum Ziel? Kann ich dort mit einem Fallschirm landen, oder gibt es keine Atmosphäre? Es kann ja so viel schief gehen.

Wer sich mal ein Bild verschaffen will, schaut einem ausgewiesenen Könner bei einer Mondmission zu oder klickt einfach ein anderes der unzähligen YouTube-Videos.

Das Spiel ist zwar noch eine Alpha, aber der wichtige Sandbox-Modus läuft schon reibungslos und macht einen Heidenspaß. Außerdem gibt es eine produktive Community, die haufenweise Mods erstellt, um das Spiel wahlweise einfacher, realistischer oder einfach nur schöner zu machen. Die kostenlose Demo basiert übrigens auf einer älteren Version, und da ich mir nach einer halben Stunde die Vollversion gekauft habe, kann ich dazu auch nicht viel mehr sagen.

Ich such mir dann mal einen stabilen Orbit. smile

Update: Gibt’s auch für Windows und Apple.

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