Ein Richter mit Sachverstand hat in einem Filesharing-Verfahren den vom Kläger geforderten Schadensersatz von 500 Euro auf bemerkenswerte 2,04 Euro runtergerechnet. Er argumentiert, dass für den Upload regelmäßig nur 10% der Downloadkapazität zur Verfügung stehen und zudem mehrere Uploader nötig sind, damit ein Dritter den angebotenen Film mit voller Geschwindigkeit herunterladen kann.

Das Gericht verkennt schließlich nicht, dass seine vorstehenden Ausführungen, wenn ihnen andere Gerichte folgen würden, das Abmahnwesen im Bereich des Urheberrechts weniger lukrativ machen und schließlich die effektive Verfolgung von Urheberrechtsverstößen in Tauschbörsen beeinträchtigen mögen.

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