Laut aktuellem Jahresbericht der Bundesnetzagentur betrug das übertragene Datenvolumen 2016 im deutschen Mobilfunknetz 918 Millionen GB. Im Festnetz waren es mehr als 22 Milliarden GB oder – vielleicht besser? – mehr als 22.000 Millionen GB. Und beides hat sich in den letzen zwei Jahren grob verdoppelt.

Im Heise-Forum gab es viel Grün für die meiner Vermutung nach etwas dünkelhafte Ansage, es sei eines IT-Magazins unwürdig, das nicht in Petabyte anzugeben. Nun unterstelle ich Heise mal, nicht ausschließlich Informatiker ansprechen zu wollen. Aber selbst wenn das so wäre: inwieweit spielen Petabyte in deren Alltagserfahrung eine Rolle? Also abseits der Tatsache, das irgendwann mal gelernt zu haben? Okay, im „Rechenzentrum der Superlative“ der Telekom können zumindest rund 100 Angestellte vielleicht was damit anfangen. Das kommt auf 150 Petabyte. Aber ich denke, dass für die Mehrzahl selbst der Fachleute Gigabyte (oder vielleicht Terabyte) durchaus Sinn machen.

Frage an vielleicht mitlesende Informatiker: liege ich da falsch? Und Zusatzfrage: wie wird das in der wissenschaftlichen Literatur gehandhabt?

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