Irgendwie habe ich im Moment ja mehr Lust auf Schach als auf die Horrormeldungen meines Feedreaders.

Einen Filmtipp will ich aber kurz loswerden: Der Mann vom andern Stern (1948). Ein Science-Fiction-Film mit Heinz Rühmann, der einen Außerirdischen namens Aldebaran spielt, der auf der Erde notgelandet ist und in Menschengestalt unseren kleinen Planeten kennenlernt.

Ich mag ja das Erzähltempo alter Filme, in denen die Botschaft noch eindeutig vermittelt wird, und nicht nur in einer kurzen Einstellung oder an der Mimik des Protagonisten abzulesen ist. Zwei Zitate will ich mir noch notieren:

Und nun ist alles getan, was für einen Menschen getan werden kann.

Meint „der Minister“, als er Aldebaran seine Ausweispapiere ausstellt. Denn schließlich hat er nun ein Vaterland. Und für sein Vaterland zu sterben ist bekanntermaßen „jeder anderen Ehre vorzuziehen“.

Und als Aldebaran beim Militär im strömenden Regen der Regenschirm abgenommen werden soll:

Lassen Sie das! Wenn was gegen die Vernunft ist, dann bin ich nämlich sehr empfindlich.

Herrlich! Übrigens wird die Geschichte des Films im Vorspann schon ausgiebig gespoilert – also ggf. erst bei 0:02:25 einsteigen. Aber nachher solltet Ihr ihn Euch trotzdem noch angucken, wenn Ihr bei „Die Bauten führte aus…“ und „Die Kostümfrage löste…“ auch schmunzeln müsst. smile

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