Lernen funktioniert auf Ebene der Nervenzellen wohl nicht so zielgerichtet, wie ich mir das vorgestellt hatte. Denn wenn wir etwas lernen, nimmt das Volumen des Gehirns erst zu und dann wieder ab. Es ist doch beruhigend zu wissen, dass uns durch zu viel lernen nicht irgendwann der Schädel platzt – auch wenn sich Milliarden von Schülern weltweit über das Argument sehr gefreut hätten. smile Was ich mich frage: in welchen Größenordnungen spielt sich das ab und wie misst man es?

Schönes Bild:

Sie beschreibt Hirnzellen metaphorisch als Schauspieler, die sich an einem Casting für einen Film beteiligen, dessen Regisseur das Gehirn ist: Das Gehirn lädt verschiedene Kandidaten ein, indem es neue Zellen produziert, und dies verursacht sein makroskopisch erkennbares Volumenwachstum. Das Gehirn probiert dann verschiedene Funktionen aus — um zu erkennen, welche Zellen die Information am besten speichern oder weitergeben können; diese werden dann behalten. Die anderen Kandidaten werden dann abgewiesen oder es werden ihnen andere Rollen gegeben.

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