Wer wie ich davon ausging, dass mittlerweile selbstverständlich alle Opfer der Hexenverbrennung juristisch rehabilitiert sind, sieht sich getäuscht. Dem ist nämlich nicht so, und im Fall zweier 1738 hingerichteter Frauen will der Düsseldorfer Kulturdezernent Hans-Georg Lohe daran auch nichts ändern:

Die Düsseldorfer CDU hält es für unstrittig, dass die beiden verurteilten Frauen „in abergläubische Praktiken“ verwickelt gewesen seien.

Abergläubische Praktiken? Werden dann demnächst in Düsseldorf auch Homöopathen verbrannt?

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