Wann benennen sich die Spezialdemokraten eigentlich in C-SPD um? Da ist ja kaum noch einer, der seinen Glauben nicht wie eine Monstranz vor sich herträgt:

Erst erklärt Sigmar Gabriel, die SPD sei gegen eine Trennung von Kirche und Staat. Dann meint Frank-Walter Steinmeier sogar, die “Kirche soll sich in die Politik einmischen”. Und Wolfgang Thierse (v)erklärt die Kirchensteuer zu einer Unterstützung der Gläubigen für den Staat.

Auch im Privaten: Manuela Schwesig lässt uns wissen, dass sie ihren Tag mit einem Morgengebet beginnt. Und Hannelore Kraft holt nach 20 Ehejahren die kirchliche Hochzeit nach.

Da darf Peer Steinbrück als frischgebackener Kanzlerkandidat der Sozen natürlich nicht hinten anstehen und ist wieder in die Kirche EINGETRETEN. Dafür bedarf es natürlich einer gewissen intellektuellen Flexibilität:

Er könne sich als „gläubig“ bezeichnen, wenn man Gott „als ein Prinzip für ein friedliches Zusammenleben“ definiere.

Ja, das kann man natürlich machen. Aber was hat das mit der evangelischen Kirche zu tun? Egal, wird schon keiner merken. Und wer mit einem solchen Gottesbild bei den Christen einsteigt, hält die Bilderberger vermutlich auch für einen Ausschuss des Parlaments.

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