Die Dimensionen in China beeindrucken mich ja immer wieder. Das Siedlungsgebiet von Peking hat sich zwischen 2000 und 2009 vervierfacht. Im Ergebnis fallen die Winter dort jetzt drei bis vier Grad wärmer aus als in den 90ern, und auch der Smog freut sich:

Gebäude blockieren zudem Luftströmungen. Die seit 2000 gewachsenen Siedlungen hätten den Wind um ein bis drei Meter pro Sekunde abgeschwächt, berichten Jacobson und seine Kollegen, das entspricht zwei Windstärken.

Haha, schon wieder China: In Peking werden bereits seit 2011 die Kfz-Zulassungen verlost.

Die Verlosung läuft ähnlich ab wie die Ziehung der Lottozahlen und wird im Fernsehen übertragen.

Das müssen bei 5.000 verlosten Nummern pro Woche abendfüllende Sendungen sein.

Update: Die haben die 20.000 Zulassungen bisher tatsächlich einmal im Monat verlost, seit diesem Jahr nur noch alle zwei Monate. Hier gibt es zumindest ein Bild.

Chinesische Überwachungskameras können wegen des Smogs nichts mehr sehen. Da ist die innere Sicherheit natürlich in konkreter Gefahr, und frische Ideen sind gefordert:

“On the smoggiest days, we may need to use radar to ensure security in some sensitive areas,” he said.

Lacher am Rande: Bisher hat die chinesische Propaganda den Smog wohl als vorteilhaft für die nationale Verteidigung verklärt. Ziele für den Feind verschleiern und so.