Detonation in Berlin-Charlottenburg: Fahrer stirbt bei Explosion seines Autos

Im Berliner Stadtteil Charlottenburg ist am Morgen gegen 8 Uhr ein Autofahrer offenbar Opfer eines Anschlags geworden. Sein Fahrzeug, ein VW-Passat, explodierte nach Erkenntnissen der Polizei während der Fahrt und überschlug sich danach mehrmals. Der Fahrer wurde getötet. Andere Autofahrer und Passanten blieben unverletzt. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Detonation vorsätzlich ausgelöst wurde. Es gab einen Sprengsatz „am oder im Auto“, sagte ein Polizeisprecher.

[tagesschau.de]

Überraschung! Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird doch noch ’n Tick teurer. 2,5 Mrd. Euro genau genomen. Zum Vergleich: aktuell belaufen sich die Kosten auf rund 4,3 Mrd. Euro – oder 360.000 Monatsgehälter des brandenburgischen Ministerpräsidenten.

Ich wäre ja zu gerne mal dabei, wenn unser Wirtschaftsminister demnächst wieder zusammen mit unseren Baulöwen auf Promo-Tour durchs Ausland tingelt, um irgendwem irgendwelche Großprojekte aufzuschwatzen.

In Berlin-Kreuzberg soll sexistische Werbung künftig verboten werden:

In der Begründung heißt es, dass in Zukunft Werbung nur noch legal sein darf, wenn sie den politischen „Idealen eines emanzipierten, bewussten und nachhaltigen Lebens“ entspricht. Dass Werbung auf politische Ideen verpflichtet wird – so was gibt es bisher höchstens in Nordkorea. Die Formulierung „unangemessene Darstellung von Körpern“ dagegen könnten sie aus dem Programm der Taliban übernommen haben.

Autsch! Die Piraten-Fraktion im Berliner Stadtparlament hat 252 Bewerber via E-Mail über das weitere Procedere des Auswahlverfahrens informiert und dabei die Empfänger-Adressen in Kopie (CC) gesetzt, statt die hierbei angebrachte Blindkopie (BCC) zu nutzen. So haben alle Bewerber erfahren, wer sich sonst noch so beworben hat, und ein Empfänger hat die Adressen auch gleich genutzt, um seine Werbebotschaft an den Mann zu bringen. So viel Transparenz darf dann doch nicht sein.

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Zwei Berliner Polizisten haben Strafanzeige wegen Körperverletzung im Amt gegen ihre Kollegen gestellt. Konkret wurden die beiden, die einer am 1. Mai eingesetzten Hundertschaft angehörten und „bürgerliche Kleidung“ trugen, von Kollegen einer anderen Hundertschaft mit Pfefferspray und Faustschlägen ins Gesicht bearbeitet. Wie darf man sich das denn vorstellen? Schlagen deutsche Polizisten etwa friedliche Demonstranten? Oder haben sich die Polizisten in zivil vielleicht als Agents Provocateurs versucht, und sind ihrerseits auffällig geworden?

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Bei den gestrigen Mai-Krawallen demonstrierte in Berlin ein Polizist mit einem gezielten Tritt an den Kopf eines am Boden liegenden Demonstranten mal wieder sehr eindrücklich, warum wir eine Kennzeichnung von Polizisten bei Demonstrationen dringend brauchen. Denn wenn man nicht darauf vertrauen möchte, dass Kollegen in einem solchen Fall Anzeige erstatten, lassen sich solche Straftaten anders nicht ahnden.

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