Neues aus der anti-russischen Propaganda-Abteilung.

Bei der Kommentierung der Rede des russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew auf der Münchner Sicherheitskonferenz manipulieren die Großjournalisten jedoch in einer Art und Weise, die selbst im medialen Niveaulimbo negativrekordverdächtig ist. Wahrscheinlich hätte man Medwedew sogar dann noch Aggressivität unterstellt, wenn er in München die Bergpredigt vorgetragen hätte.

Ein Redakteur Der Welt wollte sich der AfD als geheimer Medienberater andienen. Für 4000 Euro monatlich – zahlbar über das rechts-nationale Online-Portal seiner Frau oder über einen Mittelsmann. Der Redakteur steht dem Arbeitsmarkt mittlerweile wieder uneingeschränkt zur Verfügung, und ich hatte davon gar nichts mitbekommen. Aber vielleicht bin ich da ja nicht allein:

An dem AfD-Skandal bei der „Welt“ ist vor allem interessant, dass er von den überregionalen Medien am Anfang fast komplett ignoriert wurde. Dabei haben von „Spiegel“ über „FAZ“ bis hin zur „Süddeutschen“, ganz zu schweigen von den öffentlich-rechtlichen Anstalten, alle großen Redaktionen Berichterstatter abgestellt, die vornehmlich über die AfD berichten. Es war dann aber die rechts-nationale „Junge Freiheit“, die zuerst über den Fall berichtet hat und mit ihrem Bericht über kompromittierende E-Mails dafür gesorgt hat, dass sich die „Welt“ von ihrem Redakteur trennt.