Kürzlich las ich eine Bewerbung, in der der Bewerber seine Tastaturanschläge pro Minute angegeben hat. Da wurde mir bewusst, dass ich weder meine eigene Leistung kenne, noch die Angabe überhaupt einzuordnen weiß.

Bei der Messung der Anschläge hilft 10fastfingers.com auch in Deutsch. Ich komme in dem 1-minütigen Test auf 257 Anschläge oder 50 Wörter bei einer Genauigkeit von rund 96%. Einerseits könnte ich sicher nicht deutlich länger so konzentriert schreiben, andererseits ist das Schreiben sinnvollen Textes aber auch leichter als die Aneinanderreihung einfacher deutscher Wörter, die ich ablesen muss, weil ich nicht ganz blind schreiben kann. Sollte also in etwa hinkommen.

Und wie kann man das einordnen? Laut Wikipedia könnte ich dem Punkt vielleicht die Prüfung zum Fachkaufmann für Büromanagement schaffen. Vom Spitzenniveau bin ich allerdings weit entfernt:

Geübte Zehnfingerschreiber erreichen bei einem 10-Minuten-Test 200 bis 400 Anschläge pro Minute. Als physisch maximal erreichbare Höchstgrenze gelten 750 Anschläge pro Minute. Ein weiterer Geschwindigkeitszuwachs kann durch Einsatz von Tastaturkürzeln erreicht werden, sodass auf internationalen Wettbewerben derzeit regelmäßig 900 Anschläge pro Minute erreicht werden.

Unterhalb dessen spielt die Frage, ob Zehnfingerschreiber oder nicht, übrigens keine Rolle. Da sind Faktoren wie das Bewegen nur der Finger anstelle der ganzen Hand oder das Drücken einer Taste mit immer demselben Finger entscheidender. Trotzdem frage ich mich, ob ich das noch mit Geschwindigkeitsgewinn lernen könnte, oder ob sich da Jahrzehnte des „falschen“ Schreibens zu tief ins Bewegungsgedächtnis eingebrannt haben?

Oh, da hat der Max aber wieder was Feines ausgegraben: einen Webclient für MediathekView. Damit kann man einfach die öffentlich-rechtlichen Mediatheken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Downloadlinks durchsuchen. Eigentlich auch online gucken, klappt bei mir aber leider nicht.

Und da gefühlt jeden Tag irgendwo mindestens eine Hitler-Doku läuft, habe ich testweise mal danach gesucht und tatsächlich noch etwas Spannendes beim ORF gefunden: Hitlers Angst und Görings Lederhose. Flüsterwitze im Nationalsozialismus.

Wissen Sie, was der Hitlergruß wirklich bedeutet? Aufgehobene Rechte!

(Nur noch drei Tage online, da haben es die Österreicher auch nicht besser als wir.)

Wo bekommt man heute außer bei mail.ru eigentlich noch eine Freemail-Adresse ohne Angabe einer Handynummer? Ich will das ja einfach nicht – aber es soll doch auch Menschen ohne Handy geben.

Update: Problem gelöst. Danke, DigitalNative!

Alle drei vorgeschlagenen Dienste scheinen tatsächlich ohne Handynummer auszukommen, ich habe mich für ProtonMail entschieden. Die wollen außer dem gewünschten Nutzernamen und einem Passwort exakt gar nix wissen. Die Auswahl war auch etwas eingeschränkt, weil man bei freeola kostenlos nur Mails empfangen kann und eine Anmeldung bei easy wegen Serverproblemen gerade nicht möglich war. wink

Und Mailinator ist ein super Tipp für Wegwerfadressen, weil man die gewünschte Adresse vorher nicht erst angelegen muss. Einfach kauderwelsch@mailinator.com angeben und dann auf der Seite gucken, was kommt. Die Mails sind für alle zugänglich, die die Adresse kennen und werden nach ein paar Stunden gelöscht. Aus den FAQ:

This sounds pretty insecure, what if I want to send important emails with sensitive super-secret information in them to Mailinator?

Then you are a stupid-head. That isn’t what this is for.

Was die Backups meines kleinen Blogs betrifft, war ich bisher eher nachlässig, obwohl ich es ja eigentlich besser weiß. Und vermutlich stehe ich da auch nicht ganz alleine da. wink Nachdem ich gestern im Feedreader auf BackWPup gestoßen bin, wird sich das nun aber endlich ändern. Damit ist das regelmäßige Backup der Datenbank, aller Dateien und Plugins nämlich ein Kinderspiel.

Die Komplettsicherung ist mit wenigen Klicks eingerichtet und kann wahlweise auf dem Server oder via FTP – in einer kostenpflichtigen Version auch bei Dropbox & Co. – gespeichert oder per Mail versandt werden. Mit ein paar mehr Klicks lassen sich für all das aber auch Ausnahmen festlegen. Ich freue mich.

Jetzt muss ich mir als Wochenendprojekt nur noch ein Skript bauen, dass mir die Backups regelmäßig auf die eigene Platte zaubert. (via Peruns Weblog)

Note to self: Beim Laptopkauf nicht nur darauf achten, dass die [Strg]-Taste ganz links außen ist, sondern auch darauf, dass es rechts noch eine weitere gibt!

Rechtspopulistische Gesprächsstrategien – Eine Übersicht

Wer in Sozialen Netzwerken kommentierend unterwegs ist, begegnet ihnen überall: Es gibt eine ganze Reihe rechtspopulistische Gesprächsstrategien, deren Ziel es ist, einen vernünftigen, sachlichen Austausch zu Themen wie Geflüchtete, Rechtsextremismus oder Minderheitenschutz unmöglich machen. Gehen Sie diesen Strategien nicht auf den Leim und stecken Sie Ihre Zeit in sinnvolle Diskussionen – eine Übersicht.

[Netz gegen Nazis]

Taugt nicht nur in Sozialen Netzwerken und auch nicht nur gegen Rechtspopulisten. wink

In WordPress kann man einen markierten Text einfach mittels [Strg]+[V] verlinken, wenn man eine URL im Zwischenspeicher hat.

Wie großartig ist das denn – und warum habe ich das vorher nie probiert? Und wie viele Mauskilometer habe ich wohl schon damit verbracht, zum entsprechenden Icon im Editor zu navigieren?

Ihr kennt das: man sitzt entspannt im Flugzeug, der Pilot erleidet einen Herzinfarkt, der Kopilot erliegt einer Fischvergiftung – und der Held wird gesucht, der den Tag rettet. Nichts leichter als das: How to Land a 737 (Nervous Passenger Edition).

Okay, ein Selbstläufer wird die Sache damit nicht. Aber im Fall der Fälle würde ich es wohl versuchen. Besser beim Versuch der Landung sterben, als in der allgemeinen Panik in der Kabine. Denk ich mir so auf dem Sofa. wink

Ich würde ja zu gerne mal wissen, wie oft der Link zu Randall Munroes xkcd: Password Strength alleine am Change-Your-Password-Day in der letzten Woche geteilt wurde. Was dort jedoch nicht erläutert wird, aber vielleicht nicht für jeden selbstverständlich ist – die ersten vier Worte, die mir in den Sinn kommen, sind keine „four random common words“. In sowas sind wir Menschen nämlich richtige Nieten. Und da man ja immer mal ein Passwort braucht und ich keinen deutschen xkcd-Passwort-Generator gefunden habe, habe ich mich mal daran probiert. Klingt ja nicht unbedingt nach Rocket Science. Lange Wortliste, Zufallsgenerator – fertisch!

Das mit der Wortliste gestaltete sich dann allerdings schwieriger als gedacht. Die Wörter sollen einprägsam und gebräuchlich sein, und Munroe geht in seinem Beispiel von 2048 aus. Duden online nennt leider nur die 100 häufigsten Wörter, und bei der Suche nach dem Grundwortschatz bin ich auch nicht über 500 hinausgekommen. Die 10.000 der Uni Leipzig schienen mir auf den ersten Blick auch nicht so vielversprechend, weil mir direkt die ersten Doppler in Groß- und Kleinschreibung entgegensprangen.

Letztlich bin ich auf die unter GNU-Lizenz stehende deutsche Diceware-Liste von Benjamin Tenne gestoßen. Und da Diceware letztlich xkcd mit Würfeln ist – und vermutlich auch Ideengeber für Munroe war – schien das ideal. Die Liste hatte ursprünglich 7.776 Einträge, von denen nach Löschung von allerlei nicht jugendfreiem Unsinn, meiner Meinung nach schwierigen Wörtern und finiten Verbformen rund 3.900 übrig geblieben sind.

Da das Ganze im Browser laufen soll und Javascript einen Zufallsgenerator mitbringt, habe ich den erst einmal genommen. Mir ist aber bewusst – und ihr hiermit gewarnt – , dass man den für solche Unternehmungen normalerweise nicht nimmt. Wie zufällig dessen Zufall nämlich ist, weiß keiner. Da sollte ich also noch mal ran. Wenn Ihr Euch aber keine Three-Letter-Agency zum Feind gemacht habt, sollte es auch erst einmal so reichen. Außerdem gibt es ja noch den Würfel. Hier geht es mit Klick auf den Button los.

correct horse battery staple

Hinweise auf Wörter, die noch aus der Liste gelöscht werden sollten, bitte in die Kommentare.

Ist das Sichern von Videos aus den Mediatheken eigentlich immer noch so ein Kampf? Falls ja, habe ich eine spannende Entdeckung gemacht: Der JDownloader 2 nimmt sich zumindest der Inhalte von ARD, ZDF und arte problemlos an. Mehr habe ich jetzt nicht getestet.

Und da der Download von YouTube-Videos – sogar mit ganzen Playlisten – auch klappt, werde ich meinen Firefox gleich noch um ein weiteres Plugin erleichtern.

Als mir hier vor einem halben Jahr ungewöhnliche Besucher aufgefallen sind, habe ich für einen kurzen Moment auch darüber nachgedacht, ob es sich um eine Form von Spam handeln könnte. Den Gedanken hatte ich allerdings verworfen, da es letztlich nur wenige Besucher waren und mir der Sinn einer solchen Spam-Aktion auch nicht ganz einleuchten wollte.

Für die Penetranz mit der Semalt seit heute auf sich aufmerksam macht, musste nun allerdings eine andere Erklärung her. Und die heißt Referrer-Spam. Die Idee dahinter ist wohl, Backlinks durch hohe Platzierungen in den Referrerlisten von Seiten zu generieren, die diese automatisch veröffentlichen. Im konkreten Fall könnte es aber auch sein, dass nur die Webseitenbetreiber angelockt werden sollen, um die SEO-Dienste des Spammers in Anspruch zu nehmen – oder zumindest dessen Datenbank zu komplettieren. Dafür gibt es dann auch gleich ein Formular. Ist das mal frech?

semalt-spam

Ist das Problem aber erstmal erkannt, findet sich im Netz zum Glück auch meist eine Lösung. Und so lassen sich mittels .htaccess gleich noch ein paar Dutzend weitere Spammer aussperren. Hoffe ich zumindest, denn im Moment ist ohnehin Ruhe. Es ist aber auch nie ein Spammer da, wenn man tatsächlich mal einen braucht. wink

Gerade habe ich tatsächlich einen Generator für ASCII-Flussdiagramme gefunden. Das ist doch mal ein guter Anlass, meine kleine Linksammlung: Plaintext fertig zu stellen.

Lesestoff

Michael Descy: Plaintext Productivity
Eine ganze Seite zum Thema. Viele kleine Tipps und Tricks hat auch plaintextlife.com.

W. Caleb McDaniel: Why (and How) I Wrote My Academic Book in Plain Text

Matthew Lowes: Plain Text for Writers

Dan Lucraft: A Plain Text Personal Organizer

Merlin Mann: My txt setup
Merlin hat eine spannende Konvention für seine Dateinamen. Vielleicht nicht nur für Plaintext-Puristen interessant.

Matthew Cornell: My Big-Arse Text File – a Poor Man’s Wiki+Blog+PIM 

Helferlein

TXTformat
Einfache Textmanipulation: Alles groß, alles klein, Zeichen vor jeder Zeile einfügen usw.

Tables Generator
Generiert und befüllt auch verschachtelte Tabellen als Plaintext.

ASCIIFlow
Flexibler Generator für ASCII-Flussdiagramme. Im Freihandmodus auch bedingt für Charts geeignet.

JavE
Richtig malen kann man mit dem Java Ascii Versatile Editor. Auf der Projektseite des Java-Programms tut sich zwar seit fünf Jahren nichts mehr – der Editor tut aber noch.

Text to ASCII Art Generator
Verwandelt kurzen Text in ASCII-Art und bietet dafür verschiedene Schriftarten.

ASCII ART
Umfangreiche Sammlung von ASCII-Grafiken in übersichtlichen Kategorien.

1 Line Art
Noch mehr ASCII Art, allerdings auf eine Zeile beschränkt.

Markdown

markdown.de
Deutsche Dokumentation der Markdown-Syntax

Fuck Yeah Markdown
Konvertiert Webseiten in Markdown.

Markable
Markdown-Editor mit Live-Vorschau.

Letzte Aktualisierung: 1. Juni 2015

Oups, da waren doch tatsächlich die Kommentare deaktiviert. Und das schon eine Weile. Den Übeltäter habe ich leider nicht ausfindig machen können, dafür aber eine SQL-Lösung, um nachträglich die Kommentare für alle Artikel wieder zu aktivieren:

UPDATE wp_posts SET comment_status = ‚open‘

(Danke, Max)

Ein paar nützliche Links für den Büro-Alltag, die ich jetzt nicht mehr suchen muss.

Nachschlagen

Anschriften und Anreden (PDF)
Für die schwierigen Fälle aus Politik, Kirchen und anderen Organisationen

Bankleitzahlen- und BIC-Suche

Brief-Norm DIN 5008
Von der Anschrift bis zur Anlage

Einheiten-Umrechnung

Ferien und Feiertage

Gesetze

Kalenderberechnungen

Porto für Briefe und Pakete

PLZ- und Ortssuche
Suche auch nach Kfz-Kennzeichen und Landkreisen möglich.

Währungsrechner

Weltzeit

Zahlengliederung
Gliederung von Wert-, Gewichts-, Maß-, Zeit- und Telekommunikationsangaben

Vorlagen

Bilder und Fotos
Flickr-Suche nach Fotos unter CC-Lizenz, die auch kommerziell genutzt werden dürfen.

Tools

Datei-Upload

Stoppuhr und Countdown

Zufallsgenerator

Letzte Aktualisierung: 14. Oktober 2016

Da ich diese Seite nun schon zum wiederholten Mal suchen musste und es einfach nicht in die Birne bekomme, muss das jetzt leider sein:

recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben, recht haben

Kann doch nicht so schwer sein!