Man darf in ethischen Fragen einfach keine Religioten zu Rate ziehen – auch nicht den Papst:

Franziskus erzählte dazu eine Anekdote: Einmal habe er einen Vater sagen hören: „Manchmal muss ich meine Kinder ein bisschen schlagen, aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu erniedrigen.“ Er selbst habe geantwortet: „Wie schön, er hat einen Sinn für die Würde. Er muss bestrafen, er tut es auf gerechte Weise, und von dann geht es weiter.“

Papst Franz will seine Kirche reformieren und findet kritische Worte zum Kapitalismus. Der Postillon hat nachgehakt:

Gefragt, ob die Kapitalismuskritik von Papst Franziskus nun bedeute, die Katholische Kirche würde ihren gesamten Besitz im Wert von Hunderten von Billionen Euro veräußern und den Armen zugutekommen lassen, erklärte ein Vatikansprecher: „Natürlich nicht! Allerdings können wir nicht ausschließen, dass Franziskus weiterhin gelegentlich jugendlichen Straftätern publikumswirksam die Füße waschen wird.“