Okay, eine Direktwahl des Bundespräsidenten ist vielleicht doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Die Österreicher haben ja die Wahl, und deren Bundespräsident Van der Bellen haut solche Gedanken raus:

Wenn es so weitergeht … bei der tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, an dem wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – alle – aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.

Wenn Obama nach Deutschland kommt, werden die Gullideckel verschweißt. Und wenn Rohani zum Shoppen nach Rom fliegt, werden die nackten Statuen in den Museen verhüllt. Aus Respekt vor der iranischen Kultur und dem Glauben des Gastes, versteht sich.

Im Iran gilt übrigens die Todesstrafe auch für Jugendliche. Für Mädchen ab 9 und Jungs ab 15 Jahre.

Update: Aus einem Kommentar auf Spiegel Online. bigsmile

Kanzler Helmut Kohl ließ ganze Generationen von Staatsgästen deutschen Saumagen erleiden, ohne dass deshalb die diplomatischen Verbindungen abgebrochen worden wären.

Während bei uns Bischöfe schon aus dem Land gejagt werden, wenn sie sich einen etwas komfortableren Wohnsitz bauen lassen oder im Flieger fälschlicherweise auf die erste Klasse gebucht werden, müssen amerikanische Fernsehprediger ihren Schäfchen ja ganz andere Sachen erklären. Privatjets zum Beispiel. Und so lernen wir: Dämonen fliegen mit Linienmaschinen. Scheint ja zu reichen.

Es geht doch immer noch ein bisschen widerlicher: IS stellt Regeln für Missbrauch von Sklavinnen auf.

Nun ist ein Rechtsgutachten aufgetaucht, in dem Theologen des IS diesen Missbrauch in 15 Punkten detailliert regeln. Hat etwa einer der „Besitzer“ eine junge „Sklavin“ vergewaltigt, darf er sich unter keinen Umständen auch an ihrer Mutter vergehen. Vater und Sohn dürfen nicht dieselbe Sklavin missbrauchen. Wird eine Sklavin schwanger, darf sie nicht abtreiben. Analverkehr untersagen die Theologen generell.

Terrorismus hat sehr wohl mit Religion zu tun.

Hinter der Vermutung, dass Religion nichts mit Terrorismus zu tun hat, ja dass sich Terrorismus und Religion geradezu ausschließen, steht ein unrealistisches, kitschiges und verklärtes Bild von Religion. Denn Religion bedeutet nicht Friedfertigkeit, Sanftheit und Milde. Religion meint nicht Lichterketten, Friedensgebete und Händchenhalten. Religionen verkünden die Wahrheit, und zwar die eine, alleinige und umfassende Wahrheit. Religionen sind daher notwendigerweise intolerant. Sie müssen es sein, alles andere widerspricht ihrer Logik.

Die Dänen haben jetzt einen Kreationisten als Wissenschaftsminister. Allerdings hat NRW ja auch eine Homöopathieanhängerin als Gesundheitsministerin – von unserem Bundesfinanzminister ganz zu schweigen. Und Kreationismus hatten wir in Hessen 2007 auch schon mal.

Hessens Kultusministerin Karin Wolff (CDU) will die biblische Schöpfungsgeschichte im Lehrplan des Faches Biologie aufnehmen. Ministerpräsident Roland Koch und die Union stellen sich hinter sie.

(via Fefe)