Gerichtsurteil: „Social-Plugins“ dürfen keine Daten ohne Zustimmung erheben

Das Landesgericht Düsseldorf hat in einem Urteil (Az. 12 O 151/15, pdf) die direkte Einbindung von „Social Plugins“ auf Webseiten für unzulässig erklärt. Die Verbraucherschutzzentrale NRW hatte gegen das Bekleidungsunternehmen Peek & Cloppenburg geklagt, weil schon beim einfachen Aufrufen der Internetpräsenz Daten über das Online-Verhalten der Nutzer an Facebook weitergeleitet werden.

Ein erfreuliches Urteil, das hoffentlich Bestand hat, im Moment ist allerdings noch nicht einmal rechtskräftig ist. Und im Endeffekt beträfe das ja alle eingebetteten Inhalte, was bestimmt noch lustig wird.

Ich binde Videos seit einiger Zeit nur noch über ein verlinkte Bilder ein, was vor dem Hintergrund offenbar eine gute Idee ist. Sieht auch nicht so doof aus, wenn wieder mal ein Video verschwindet. wink