Apple hat im letzten (iPhone-)Quartal 18 Mrd. Dollar Gewinn gemacht, soviel wie noch kein anderes Unternehmen zuvor. Das lädt natürlich zu allerhand Zahlenspielereien ein, was ich immer interessant finde, weil wir uns mit solchen an sich unvorstellbaren Beträgen ja leider auch in anderen Zusammenhängen rumschlagen müssen.

Dass Apple damit pro Sekunde 9 iPhones verkauft und 2.264 Dollar Gewinn gemacht hat, war heute ja überall zu lesen – t3n hat mal geguckt, was man mit dem Geld so alles machen könnte. Erste Idee: die acht teuersten Gebäude der Welt nachbauen. Und die gute Nachricht: wenn S21 und BER erstmal fertig sind, mischen wir die Liste ordentlich auf. wink

Pornographie im Internet ist bekanntermaßen ein Riesenmarkt: 12% aller Webseiten, 8% der E-Mails, 35% der Downloads und 25% aller Suchanfragen sollen sich um Pornographie drehen. Trotzdem wird der Markt von den großen Suchmaschinen wohl aus Imagegründen eher stiefmütterlich behandelt. Also entwickeln zwei ehemalige Google-Mitarbeiter jetzt eine eigene Suchmaschine für Erwachsenenunterhaltung. Sollte das ein Erfolg werden, bin ich ja mal auf die Reaktion von Google und Bing gespannt.

Die Lebenserwartung in russischen Gefängnissen ist höher als sonst in Russland, erklärt zumindest die staatliche Nachrichtenagentur ITAR-TASS. Und die arbeitet offenbar gerade an einem neuen Image. Denn wo vor gut zwei Wochen auf der Website noch

It has retained its status of being the state central information agency.

zu lesen war, fehlt dieser Hinweis neuerdings in der Selbstdarstellung.

Das erste Update bei unstatistik.de (PDF), seit ich die Seite neulich für mich entdeckt habe. Und auch wenn mich die Effizienz beim Anbau von Bio-Baumwolle nur mäßig interessiert, lohnt es, auf den diesmal kritisierten Manipulationsmechanismus zu achten: den Vergleich von Extrem- mit Durchschnittswerten.

Aus dem Bauch heraus hätte ich getippt, dass der Juli der geburtenstärkste Monat ist. Warum das nicht ganz falsch aber trotzdem ein Glückstreffer ist, zeigt die Verteilung von Geburten im Jahresverlauf. Dabei gibt es spannenderweise wirklich ein wiederkehrendes Muster – oder eine „Saisonfigur“, wie ich dabei auch gleich noch gelernt habe. Demnach kommen tatsächlich mehr Kinder in den Monaten Juli, August und September zur Welt, allerdings nicht bedeutend mehr.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik belegt, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist – auch ohne Intimsphärenspeicherung und Online-Durchsuchung: Die mit 80% absolute Mehrheit aller Straftaten im Internet sind Betrugsdelikte, und die Aufklärungsquote der Internetkriminalität liegt mit 72% auch signifkant über der allgemeinen Aufklärungsquote von 56%. Die Fallzahlen der Verbreitung (kinder-)pornographischer Schriften sind zudem rückläufig. Ein rechtsfreier Raum sieht wahrlich anders aus.

Und das, obwohl das BKA so eifrig Steuergelder verprasst hat, um die Statistiken mit sinnfreien Anfragen an die Provider zu verfälschen.