Ich finde es traurig, wenn Menschen Opfer der Pseudomedizin werden, weil sie bei ernstzunehmenden Erkrankungen die notwendigen Behandlungen komplett oder zu lange verweigern. Und irritiert bin ich immer, wenn offenbar intelligente Menschen solchem Unsinn anheimfallen. Nun lese ich: auch Steve Jobs hat sich neun Monate lang der vielleicht lebensrettenden Operation verweigert und stattdessen seiner Krebserkrankung zunächst mit einer speziellen Diät beizukommen versucht.

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Steve Jobs ist tot, und mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die ihm persönlich nahe standen und ihn geliebt haben. Ebenso widerlich wie entlarvend ist hingegen die Reaktion der Westboro Baptist Church, einer kleinen radikal-christlichen Religionsgemeinschaft, die schon häufiger durch das Stören von Beerdigungen z.B. von gefallenen US-Soldaten aufgefallen ist. Sie möchte auch die Beisetzung von Steve Jobs stören, weil er nicht Gott gedient und stattdessen die Menschen zur Sünde verführt habe. Und wie teilt man dies der Welt als pietätloser Religiot mit? Na, am besten via iPhone (!) bei Twitter.

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