Daimler will seine rund 280.000 Mitarbeiter alle drei Monate mit den Terrorlisten von USA und EU abgleichen.

Sollte ein Daimler-Mitarbeiter auf den Sanktionslisten auftauchen, ist dieser laut Betriebsvereinbarung „freizustellen, das Entgelt wird nicht ausbezahlt, und alle weiteren Leistungen sind zurückzuhalten“

Ein guter Ansatz, auch wenn da viel Potential ungenutzt bleibt. Was ist zum Beispiel mit den Babys auf den Terrorlisten? Ist es zu verantworten, Menschen zu beschäftigen, die die kommende Terroristengeneration aufziehen? Generell gehört auch das Umfeld der Mitarbeiter besser ausgeleuchtet, finde ich. Sicherheit geht vor. (Danke, Volker)

Update: Die Briten haben den Ernst der Lage erkannt. Dort sollen jetzt schon Kindergärtnerinnen terrorverdächtige Babys melden.

Gab es das schon mal, dass ein Ministerpräsident um die Aufhebung seiner Immunität bittet, um sich vor Gericht zu verantworten? Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern. Konkret wird Bodo Ramelow vorgeworfen, die Blockade eines Naziaufmarsches mitorganisiert zu haben, er selbst sieht sich dadurch politisch verfolgt. Wie dem auch sei – DIE Einlassung würde ich noch mal überdenken:

Tatsächlich habe „die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag in Dresden eine Fraktionssitzung unter freiem Himmel abgehalten“, heißt es dort.

Im Februar. bigsmile

Mit gutem Beispiel voran: im Brandenburger Bildungsministerium stehen die Sternsinger diesmal vor verschlossenen Türen. Der Personalrat hatte sich gegen die „religiöse Vereinnahmung“ gewehrt – die Minister selbst lassen sich Fototermine mit süßen Kindern inklusive Selbstdarstellung als treue Christen ja eher ungern entgehen. Gibt’s im Bundeskanzleramt eigentlich auch einen Betriebsrat?

Um den Rubel steht es ja so schlecht, dass Apple den Verkauf in Russland zeitweise ausgesetzt hat. Nun sind die Geräte zwar mit 30% Aufpreis wieder zu haben, aber die Lage bleibt trotzdem ernst. Gut, dass die Russen auf einen echten Strategen vertrauen können, der entschlossen handelt und klare Priotitäten setzt. Und so nimmt sich Putin erstmal des drängenden Problems der Wodkapreise an.