Wenn ein Abgeordneter jahrelang für eine zwischen „Wirtschaftsdetektei und Privatgeheimdienst“ operierende Firma von Ex-MI6-Agenten arbeitet, deren Name aber gegenüber der Bundestagsverwaltung nicht vollständig angibt, setzt er sich nur allzu leicht dem schlimmen Verdacht aus, dass er seine Beziehung zu dem Unternehmen verschleiern will. Zum Glück hat Michael Fuchs dieses Missverständnis nun nach kurzer Rücksprache mit Barbara Streisand aus der Welt geschafft und abgeordnetenwatch.de abgemahnt. Denn das war alles ganz anders:

In den Excellisten sei der komplette Name “Hakluyt & Company” aufgrund von “Platzgründen” abgekürzt worden.

Vielleicht sollte er sich bei Gelegenheit dazu mal mit Steinbrück austauschen. Der Teufelskerl hat es nämlich irgendwie geschafft, seinen Vortrag bei der „Serviceplan Gruppe für innovative Kommunikation GmbH & Co. KG, München“ vollständig anzugeben.

Hmm, „innovative Kommunikation“. Sollten Steinbrücks kommunikative Totalausfälle etwa gar keine sein?

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