Was für ein Coup der Merkel-Bande im Wahljahr: es heißt, dass am Freitag doch eine leicht geänderte Form der Lex Google verabschiedet werden soll. Und darüber freuen sich dann nicht nur die Verleger, sondern die Anwälte gleich noch mit. Die dürfen nämlich in kostspieligen Verfahren von den Gerichten klären lassen, was „kleinste Textausschnitte“ genau sind. Denn die sollen jetzt doch frei bleiben.

Update: Starker Artikel bei Indiskretion Ehrensache: King Lear und das Leistungsschutzrecht. Schon das einleitende Shakespeare-Zitat ist so schön, das muss ich mir hier unbedingt auch notieren:

Es ist der Fluch der Zeit, dass Irre Blinde führen.

Update: Sash bringt den Irrsinn auf den Punkt:

Das Gesetz soll also dafür sorgen, dass man künftig auch besonders kleine Textausschnitte schützt, außer es handelt sich dabei um besonders kleine Textausschnitte.

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