Wie neulich gelernt, saßen die Nazis auf einem zentralen Knotenpunkt des europäischen Kabelnetzes und lasen massenhaft Telegramme und Fernschreiben mit. Heute sitzen die Briten auf einem wichtigen Knotenpunkt des transatlantischen Internetverkehrs und lesen dort mit, allerdings in anderen Dimensionen: Das Programm heißt Tempora und liefert über 200 angezapfte Glasfaserkabel bis zu 21 Petabyte täglich, darunter 600 Millionen „telephone events“.

Ausgewertet werden die Daten von 550 Mitarbeitern bei GCHQ und NSA, Zugriff haben aber rund 850.000 Mitarbeiter. Und weil zu denen auch Edward Snowden gehörte, wissen wir jetzt davon. Außerdem sollen die USA auch das chinesische Mobilfunk- und Datennetz aufgemacht haben.

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