Ein Endlager für unseren ganzen radioaktiven Müll zu finden, ist eine Sache, es entsprechend nachhaltig zu kennzeichnen, eine andere. Deswegen hat die US-Regierung in den 80ern einen geheimen Zirkel damit beauftragt, ein Warnsystem für 10.000 Jahre zu entwickeln – für eine Zukunft, in der die meisten heute gesprochenen Sprachen unbekannt sein werden und von der wir heute etwa so weit entfernt sind, wie von der Jungsteinzeit. Die Ergebnisse von damals und von deren geistigen Erben, den „Atomsemiotikern“, sind mitunter recht skurril:

Das französisch-italienische Forscherduo Françoise Bastide und Paolo Fabbri ging noch einen Schritt weiter: Sie schlugen vor, eine spezielle „Strahlenkatze“ zu züchten, die in der Nähe von radioaktivem Abfall ihre Fellfarbe ändern würde – und so als eine Art lebender Detektor dienen sollte.

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