Die dänische Justizministerin möchte die Autos von alkohoisierten Fahrern einkassieren und versteigern. Eine abenteuerliche Idee mit noch abenteuerlicherer Begründung:

Vorbild für die gesetzliche Enteignungsmöglichkeit waren nicht nur ähnliche Gesetze in Italien und Weißrussland, sondern auch Regeln, die in den USA im Zuge des War on Drugs eingeführt wurden: Wenn es dort Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Haus, ein Grundstück oder ein Fahrzeug mit Drogengeld erworben wurde, dann können es die Ermittlungsbehörden beschlagnahmen, versteigern und ihre eigenen Etats damit aufbessern.

Telepolis berichtet dabei noch von einem Fall aus den USA, wo ein Hotelbesitzer enteignet wurde, weil es in seinem Haus mehrere Verhaftungen gab und es bei Drogenermittlungen öfter eine Rolle spielte. Ihm selbst wurde nichts vorgeworfen! Ein echtes Erfolgsmodell als Vorbild. Und was hinter der Regelung in Weißrussland steckt, möchte ich gar nicht so genau wissen.

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