Um die „Ausbildung“ der Heilpraktiker steht es ja noch schlimmer, als ich gedacht habe.

Eine geregelte Ausbildung sieht das Heilpraktikergesetz nicht vor. Es stammt aus dem Jahr 1939 und wird heute in Form von Durchführungsordnungen der Bundesländer geregelt. Diese dienen – und hier wird es absurd – nicht etwa der Gesundheit der Patienten, sondern der Gefahrenabwehr. Eine einzige Prüfung am zuständigen Gesundheitsamt soll sicherstellen, dass ein Heilpraktiker die Bevölkerung nicht durch sein Handeln gefährdet.

Mitmachen darf, wer über 25 ist und einen Hauptschulabschluss hat. Und eine erfolgreiche Teilnahme berechtigt dann auch dazu, den Patienten nicht als Medikamente zugelassene Substanzen zu verabreichen.

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