Christian Specht hat auf seinem Blog eine klasse Artikelserie zur Homöopathie veröffentlicht, die ich nur zur Lektüre empfehlen kann. Gelernt habe ich dort zum Beispiel, dass wir den Hokuspokus nicht nur im Gesundheitssystem mitfinanzieren (Artikel V):

So manche dieser Kosten gehen zu Lasten der Allgemeinheit, ohne dass die meisten auch nur etwas davon ahnen. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass man sich per Bildungsgutschein zum Homöopathen ausbilden lassen kann? Zum Zeitpunkt der Artikelentstehung listet das KURSNET der Bundesagentur für Arbeit unter dem Suchbegriff „Homöopathie“ 348 mit Bildungsgutschein förderbare Veranstaltungen auf. In einem maroden Sozialsystem, das an allen Ecken und Enden weiter kaputt gespart wird, wird sinnlos Geld verblasen um Leuten beizubringen, rituell Wasser zu schütteln.

Andererseits sollte einen wahrscheinlich gar nichts mehr wundern, wenn man bedenkt, dass nach Allensbacher 84% der Bundesbürger bereits Homoöpathika anwenden oder sich dies in Zukunft vorstellen können.

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