Das hatte sich die Hornissen-Koalition anders vorgestellt: Nachdem eigentlich mittlerweile jeder mitbekommen haben dürfte, dass Gorleben als Endlagerstandort ausschließlich politisch gewollt und unverantwortlich ist, sollte nun ein Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss das Gegenteil belegen und von den angeblichen Standortuntersuchungen berichten. Statt dessen gab er aber zu Protokoll, dass es gar keine Untersuchungen von Gorleben gegeben habe. Und Adalbert Schlitt müsste es wissen, war er doch 1976 bei der Kernbrennstoff-Wiederaufbereitungs-Gesellschaft (Kewa) geschäftsführend für die Standortuntersuchungen verantwortlich.

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