Und nochmal Ehrhart Körting (SPD):

Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.

Für den Pantoffelpunk das Eigentor des Monats. Ich fühlte mich irgendwie an diesen großartigen Film erinnert:

Pünktlich zur Innenministerkonferenz wird wieder fleißig Terrorpanik geschürt, was seine Wirkung leider nicht verfehlt. So zum Beispiel bei Hans-Peter Uhl (CSU):

Wer sich jetzt noch gegen die Vorratsdatenspeicherung wehrt, hat die Bedrohungslage nicht verstanden.

Wenn ein Terrorist erst einmal mit einer Bombe auf dem Bahnhof steht, ist es zu spät.

Der absolute Knaller ist allerdings ein verdächtiges Paket, das in Namibia auf eine Passagiermaschine nach München verladen werden sollte:

Beim anschließenden Durchleuchten der Laptoptasche seien Batterien sichtbar geworden, die über Kabel mit einem Zünder und einer laufenden Uhr verbunden gewesen seien, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) mit. […] Bundesinnenminister Thomas de Maiziere sagte, es sei noch unklar, ob es sich um einen Sprengsatz handle.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters war auf dem verdächtigen Gepäckstück ein Zettel mit dem Wort „Test“ angebracht.

Aber wer jetzt herzhaft lacht und meint, das sei doch alles wieder nur billige Propaganda, wird von Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) eines Besseren belehrt:

Die Gefährdungslage sei stärker als 2009, dieses Mal gehe es nicht um Propaganda.

Danke, keine weiteren Fragen!